System zur Effizienzsteigerung und Assistenz bei Produktionsprozessen

Referenzarchitekturmodell

Das große Thema des Workshops „Service-orientierte Architekturen für Industrie 4.0“ war der Umgang mit dem Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0). Dazu hatte das Institut für Innovation und Technik (iit) der VDI/VDE-Innovation + Technik GmbH in Berlin zu einem gemeinsam Erfahrungsaustausch eingeladen.
Um zunächst einen Überblick über die vorgestellten Referenzarchitekturmodell zu gewinnen, gaben Prof. Dr. Reiner Anderl (TU Darmstadt) und Dr. Lutz Jänicke (PHOENIX CONTACT Cyber Security AG) Impulsvorträge. Im Anschluss an eine kurze Diskussion zum allgemeinen Kontextverständnis dieser Modelle, präsentierten neben motionEAP auch die Projekte APPsist und InnoCyFer ihre persönliche Einordnung und sprachen über die Stärken und Schwächen der Architektur. Da es sich bei der RAMI 4.0 um eine Art „Work in Progress“ handelt, ergaben sich aus den subjektiven Einordnungsvorschlägen sehr interessante Fragen, die für die Weiterentwicklung der Modelle hilfreich sein könnten. So konnten auch in den moderierten Diskussionen in kleineren Gruppen zentrale Ergebnisse erarbeitet werden. Als Grundlage dienten dabei die folgenden Fragen:

(1)    Inwieweit ist die Vision der Industrie 4.0 hinsichtlich der Selbst-Organisation und Selbst-Optimierung in den Projekten bereits realisiert?

(2)    Inwieweit bieten die Referenzarchitekturmodelle Hilfestellung bei der Umsetzung von security-by-design Prinzipien?

(3)    Referenzarchitekturen vs. Innovation: Vorteile oder Hindernisse?

Anhand dieser Aspekte zeigte sich, dass motionEAP bereits einen großen Schritt in Richtung der Selbst-Optimierung getan hat und auf dem Weg zur Selbst-Organisation ist. Die Idee innovative einer RAMI 4.0 ist in der Weiterentwicklung auch für motionEAP eine gute Möglichkeit andere Projekte zu finden, die sich ähnlich einordnen und eine gemeinsame kollaborative Wissensbasis im Sinne einer Kooperation aufzubauen.
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