System zur Effizienzsteigerung und Assistenz bei Produktionsprozessen

Im Rahmen des viel beachteten Kongresses „Arbeiten in der digitalen Welt“ war motionEAP neben InSA und appsist eines von drei beispielhaften Projekten für kontextbasierte Assistenzsysteme, welche in dem Technologieprogramm „Autonomik für die Industrie 4.0“ gefördert werden. Als zentrales Thema galt die Frage zu beantworten, inwieweit ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen zukünftig auf die „Digitalisierung der Arbeitswelt“ reagieren müssen bzw. können und sie in den Arbeitsalltag integriert werden kann. Dabei fanden verschiedene Sichtweisen aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Sozialpartnern Beachtung, wie in mehreren Vorträgen und Diskussionen zu hören war.
In einer zweiten Talkrunde wurden somit auch Aspekte rund um „Neue Arbeitsplatzmodelle, Mensch-Technik-Interaktion, technische Assistenzsysteme, industrielle Serviceroboter und digitale Medien (Augmented Reality)“ diskutiert. Dazu waren angesehene Gäste aus Forschung und Wirtschaft eingeladen, wie Dr. Constanze Kunz (IG Metall), Dr. Eckhard Wellbrock (ThyssenKrupp System Engineering GmbH), Prof. Dr. Christoph Igel (DFKI), Adjunct Prof. Dr. Yves-Simon Gloy (RWTH Aachen) und Prof. Dr. Albrecht Schmidt (Universität Stuttgart).
Dabei setzte sich diese sogenannte „Elefantenrunde“ mit der Digitalisierung der Arbeitswelt auseinander und beleuchtete die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen.
Prof. Dr. Albrecht Schmidt stellte dabei die variable Einsetzbarkeit und Adaptivität von motionEAP in den Fokus, was insbesondere in Hinblick auf leistungsgeminderte MitarbeiterInnen enorme Vorteile bringe. Darüber hinaus berichtete er von den Erfahrungen, dass das User-Centered Design stärkere Berücksichtigung finden müsse, um den Erwartungen gerecht zu werden, dass der Mensch auch weiterhin im Mittelpunkt technologischer Entwicklungen stehen werde.
Die Unterstützung von motionEAP zur Förderung von Erfahrungswissen sei dahingehend auch ein wichtiger Aspekt, da hier das Wissen eines Nutzers zur Wissenskonsolidierung für andere MitarbeiterInnen diene. Das menschliche Erfahrungswissen in die Maschinensprache zu transferieren und für sie erlernbar zu gestalten beschrieb Prof. Schmidt als eine der wesentlichen Herausforderungen, derer man sich im Kontext der „Digitalisierung der Arbeitswelt“ stelle müsse.

Das Projekt motionEAP ist ein wichtiges Beispiel für den Fortschritt, der im Rahmen der Entwicklung von Assistenzsystemen zu beobachten ist.
Eine Aufzeichnung der Diskussionsrunde zum Kongress „Arbeiten in der digitalen Welt“ finden Sie unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=o_1Tv3RoEZ0&feature=youtu.be&t=4621 Kongress "Arbeiten in der digitalen Welt"